Glossar
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ANSI X.12
American National Standards Institute, X.12 -Datenaustausch-Standard in Nordamerika X.12 Standard - neben einem in Großbritannien entwickelten Standard GTDI (Guidelines for Trade Data Interchange) die Basis für UN/EDIFACT
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Archivierung
Der Begriff Archivierung bezeichnet häufig die langfristige, unveränderbare, kontrollierte und geschützte Aufbewahrung von elektronischen Objekten (gescannte Dokumente, Office-Dokumente, Host-Daten, Druckdaten, und beliebige andere, archivwürdige Objekte). Mit "Archivierung" wird in der Regel auch immer der Schutz vor Änderung/Manipulation des zu archivierenden Objektes gefordert. Archivsysteme weisen daher gegenüber Ablage-Systemen besondere Schutzmechanismen auf, um diese Forderungen zu erfüllen.
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ASP
Application Service Provider; Dienstleister, die Software und Anwenderprogramme über gesicherte Internetverbindungen gegen Gebühr verfügbar machen.
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Authentisierung
Identitätsprüfung einer Person durch elektronische oder bio-metrische Verfahren zur Datenübertragung oder Nutzung von Netzwerken.
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B2B (Business-to-Business)
Direkter Handel zwischen Unternehmen, Herstellern, Zwischenhändlern und industriellen Verbrauchern im und über das Internet / unternehmensübergreifende Integration.
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Biller Service Provider (BSP)
Der BSP ist ein Dienstleister, der für Unternehmen verschiedene Leistungen im Prozess der Rechnungsstellung übernimmt. Der Umfang dieser Dienste ist nicht exakt abgegrenzt und reicht vom Druck und Versand der Rechnungen bis zum elektronischen Präsentieren. Abweichend von dieser Beschreibung führen auch Anbieter den Begriff des Biller Service Providers, die nur Teilfunktionen wie die Konvertierung von Rechnungsdaten oder das Splitten der Rechnungen für verschiedene Ausgabekanäle übernehmen.
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BPO (Business Process Outsourcing)
Unter BPO wird die (komplette) Auslagerung von Geschäftsprozessen verstanden. Hierbei übernimmt ein Outsourcing-Partner die vollständige Verantwortung für den kundenseitigen Geschäftsprozess.
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Browser
Software, die die Benutzeroberfläche für den Zugang ins Internet generiert und bereitstellt (Software-Programm zum grafischen Zugriff auf das World Wide Web).
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Client
Der Client, zu deutsch Kunde, steht mit dem Server, zu deutsch Diener, in Interaktion
Beispiel: Der PC, mit dem man Daten aus dem Internet abruft, ist der Client, der Browser das Client-Programm; der Rechner auf dem die Internet-Seiten abgelegt sind, ist der Server; Client und Server verständigen sich über ein Protokoll, das den reibungslosen Austausch gewährleistet.
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Client-Server
Softwarearchitektur, bei der unterschiedliche Anwendungen (Clients) von verteilten Dienstleistern (Servern) Informationen abrufen.
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Customer Service Provider (CSP)
Ein Konsolidator ist nicht zwangsläufig derjenige, der die konsolidierten Rechnungen dem Endkunden sicht-bar präsentiert. In vielen Fällen tritt der Konsolidator öffentlich nicht in Erscheinung, sondern stellt die Daten einem Customer Service Provider zur Verfügung. Ein CSP ist eine Organisation, die über eine grafische Oberfläche, elektronische Rechnungen für den Endkunden darstellt und EBPP-Funktionalität anbietet. Die für den EBPP-Dienst notwendigen Daten erhalten die CSP meist von Konsolidatoren. Da die Grenzen zwischen den verschiedenen Funktionen und Rollen nicht klar definierbar sind, könnte auch ein Customer Service Provider gleichzeitig als Konsolidator auftreten.
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Digitale Signatur
Verfahren zum Nachweis der Authentizität und Unversehrtheit von Nachrichten. Dabei erzeugt der Absender aus der Nachricht mit Hilfe eines privaten, geheimen digitalen Schlüssels einen Code, den er als Signatur mitschickt. Der Empfänger kann mit Hilfe des ihm bekannt gegebenen öffentlichen Schlüssels des Absenders überprüfen, ob Nachricht und Signatur-Code zueinander passen. In diesem Falle ist das der Beleg dafür, daß die Nachricht authentisch ist und sie nur vom Besitzer des geheimen Schlüssels generiert werden konnte.
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DTD
Document Type Definition, die die Inhalte von XML-Nachrichten festlegt.
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EAI
Enterprise Integration Application; Geschäftsprozeßintegration: Zusammenfassung verschiedenster Software-Anwendungen in einer IT-Struktur; Konvertierung von Daten und Befehlen aus dem Format einer Anwendung in das einer anderen, um den Datenaustausch zwischen inkompatiblen Anwendungen zu ermöglichen; Technologien, die automatisiert die Kommunikation zwischen verschiedenen IT-Anwendungen ermöglichen.
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E-Business
Elektronische Geschäftsabwicklung, jedoch nicht nur den Handel betreffend; schließt e-Commerce ein; bedeutet die Abwicklung von unternehmensrelevanten Prozessen über internetgestützte Anwendungen.
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E-Commerce
Elektronischer Handel, oft in Bezug auf Handel im Internet beschränkt; elektronischer Geschäftsverkehr /Einsatz von modernen Informations- und Kommunikationstechnologien für den Austausch betrieblicher Informationen aller Art
e-Conomy
Auch e-Commerce, e-Business oder Electronic Commerce genannt; bezeichnet den Handel mit gewerblichen oder privaten Kunden über das Internet und umfaßt im Falle von e-Business auch die digitale Abwicklung von Geschäftsprozessen, in der Regel in einer netzgestützten Infrastruktur.
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EDIFACT
(= Abkürzung für Electronic Data Interchange for Administration, Commerce and Transport). Hierbei handelt es sich um einen internationalen Standard für den elektronischen Austausch kommerzieller Daten. Übliche Geschäftsvorgänge (z. B. Bestellungen, Rechnungen, Lieferscheine, Zollerklärungen, Zahlungsaufträge usw.) werden mittels einer eigenen Softwarelösung abgewickelt, die von allen beteiligten Firmen problemlos genutzt werden kann.
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Electronic Bill Presentment and Payment (EBBP)
Electronic Bill Presentment and Payment - elektronische Rechnungslegung und Bezahlung. Bezeichnung für die Technologie zur Bereitstellung von Rechnungen über das Web. Der Kunde kann die Rechnung im Internet anzeigen, bestätigen und bezahlen, ohne sie physisch auf Papier zu besitzen.
ERP-System
ERP steht für Enterprise Ressource Planning. ERP-Systeme unterstützen Unternehmen bei der Planung ihrer gesamten Ressourcen mit Hilfe von gezieltem Workflow-Management. Mit Ressourcen eines Unternehmens meint man Beschaffung, Materialwirtschaft, Produktion, Vertrieb, Finanzen und Personal usw. Im Vergleich zu CRM Software orientiert sich ERP Software eher an unternehmensinternen Gesichtspunkten. Ein bekannter Anbieter von ERP-Systemen ist SAP mit entsprechenden Modulen seiner betriebswirtschaftlichen "Standardsoftware" R/3.
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GDPdU
Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen. Im Schreiben vom 17. Juli 2001 (es gab auch eine Vorläuferversion vom Oktober 2000) des Bundesfinanzministeriums an die obersten Finanzbehörden der Länder werden hier Regeln für die Außenprüfungen ab dem 1. Januar 2002 definiert, dem Termin ab dem die neue Abgabenordnung in Kraft trat.
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GOBS
Grundsätze ordnungsgemäßer IT-gestützter Buchführungssysteme. Die GOBS wurden von der AWV Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung erarbeitet und mit einem zugehörigen BMF-Schreiben im Bundessteuerblatt im November 1995 veröffentlicht. Die Referenzierung GoBS bezieht sich auf beide zusammengehörige Dokumente.
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IDOC -Interims Document
SAP-spezifisches Datenaustauschformat.
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Inhouse-System
Firmeninternes System, das oft mit eigenen Datenformaten arbeitet, z. B. Buchungssystem, Warenwirtschaftssystem.
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IT
Informations-Technologie.
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KMU
Kleine und mittelständische Unternehmen.
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Konsolidator
Konsolidiert ein drittes Unternehmen die Rechnungen verschiedener Rechnungssteller, spricht man von einem Konsolidator. Je nachdem, ob die gesamten Rechnungs- und Kundendaten beim Konsolidator verbleiben oder nur die zur Bezahlung notwendigen Daten vorgehalten werden, wird zwischen dem Thick Consolidator und dem Thin Consolidator unterschieden.
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Mapping
Erfassung der vorhandenen Strukturen eines EDV-System-Komplexes.
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Offener Standard
Ein Standard, der frei zugänglich ist und von jedem ohne Lizenzgebühren verwendet werden darf. Solche Standards werden häufig im Konsens von allen Interessierten festgelegt und sind im Internet als Download erhältlich, zusammen mit mehreren Beispielimplementierungen. XML ist ein Beispiel für einen offenen Standard.
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SCM (Supply Chain Management)
Supply Chain Management - Als Supply Chain (deutsch: Lieferkette, logistische Kette oder auch Wertschöpfung, Wertschöpfungskette, Wertsystem) wird ein unternehmensübergreifendes virtuelles Organisationsgebilde (Netzwerk) bezeichnet, das als gesamtheitlich zu betrachtendes Leistungssystem spezifische Wirtschaftsgüter für einen definierten Zielmarkt hervorbringt.
Beispiele für Supply Chains sind etwa die Lieferketten der Automobilindustrie oder die textile Wertschöpfungskette. Im Extrem kann die Supply Chain dabei von der Rohstoffgewinnung bis zum Recycling (manchmal auch der Entsorgung) von Alt-Produkten reichen (from dirt to dirt).
Das Supply Chain Management (SCM) zielt auf eine langfristige (strategische), mittelfristige (taktische) und kurzfristige (operative) Verbesserung von Effektivität und Effizienz industrieller Wertschöpfungsketten ab.
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Server
Zentraler Computer, der innerhalb eines Netzwerks die Steuerung der Datenströme und die Zusammenschaltung und Aufgabenverteilung der angeschlossenen Computer und Peripheriegeräte übernimmt.
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Signaturprüfung
Qualifizierte elektronische Signaturen müssen in zwei Schritten geprüft werden:
Verifizierung: Dabei wird lokal erneut der Prüfwert (Hashwert) des Original-Dokuments errechnet und dieser mit dem signierten Hashwert des Dokuments verglichen. Dieses Verfahren stellt die Integrität des Dokuments sicher.
Validierung: Hierbei wird die Gültigkeit des der Signatur zugrunde liegenden Zertifikats zum Zeitpunkt der Signierung online bei einem Signaturgesetz-konformen akkreditierten Verzeichnisdienst überprüft.
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Standard
Eine Spezifikation, die festlegt, welche Eigenschaften Produkte haben müssen, um dem Standard zu genügen. Besonders wichtig sind Standards für Schnittstellen, damit Produkte unterschiedlicher Hersteller zusammenarbeiten können, z. B. für Dateiformate
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Strukturierte Daten
Daten, die vollautomatisch ohne manuellen Eingriff maschinell verarbeitbar sind. Für alle Datenelemente in strukturierten Daten ist das Format und die Bedeutung für eine automatische Auswertung festgelegt.
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Thick Consolidator
Das EBPP-Modell Thick Consolidator ist dadurch gekennzeichnet, dass alle Rechnungsdaten eines rechnungsstellenden Unternehmens bei einem dritten Unternehmen konsolidiert werden. Im Gegensatz zum dünnen Konsolidator, speichert der dicke Konsolidator alle Rechnungsdaten in seinem eigenen System. Das Modell Thick Consolidator erfordert eine gewaltige technische Architektur beim Konsolidator um die riesige Datenmenge vorzuhalten.
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Thin Consolidator
Im Gegensatz zum dicken Konsolidator konzentriert der dünne Konsolidator in seinem System nur die Rechnungsdaten, die für den Kunden notwendig sind. Alle Rechnungsdetails verbleiben beim rechnungsstellenden Unternehmen. Die Kosten für den EBPP-Dienst bleiben bei diesem Modell für den Rechnungssteller überschaubar. In den meisten Fällen zahlt der Rechnungssteller einmalige Implementierungs- oder Integrationskosten und eine Gebühr pro präsentierter bzw. bezahlter Rechnung.
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Web Services
Programme oder Programmkomponenten, die im Internet ablaufen und von anderen Anwendungskomponenten dieser Art aufgerufen werden können.
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XML
eXtensible Markup Language: Internet-spezfisches Datenaustauschformat; Syntaxsprache, mit der strukturierter Datenaustausch über das Internet ermöglicht werden soll.
Das Format, d.h. die Syntax ist festgelegt, die Inhalte sind in DTDs (Semantik) frei definierbar. XML bietet gegenüber HTML den Vorteil, Nachrichteninhalte zu strukturieren, d.h. mit Bedeutung zu versehen(=strukturierte Daten). Das Layout, d.h. die Präsentation der Daten für den Menschen, wird in XML separat definiert. HTML ist eine spezielle Form von XML, in der nur das Layout von Inhalten festgelegt wird, nicht jedoch die Bedeutung der Inhalte (=unstrukturierte Daten).
Basiert, wie die bekannte Standard Generalized Markup Language (SGML), auf der Trennung von Inhalt und Struktur. Universell einsetzbare Sprache zum Austausch strukturierter Informationen.
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